Welches Theme ist das Richtige?

Welches Theme ist das Richtige?

Von 13.06.16

Wenn du eine eigene Website hast oder haben möch­test stellst du dir ziem­lich am Anfang viele Fragen, dass fängt an mit der Hoster-Wahl, danach muss du dich für eine Domain entscheiden und dann steht du vor einer weitern wich­tigen Entschei­dung: Wie soll die Website aussehen?

Die gleich Frage taucht auch auf, wenn du eine bestehende stati­sche Website in ein CMS über­führen willst oder der Website einen neuen Anstrich verpassen willst.

Fertiges Theme oder ein Eigenes programmieren?

Egal für welches CMS du dich entschieden hast, online findet man eine Viel­zahl von kosten­losen Design-Vorlagen (Themes oder Templates je nach CMS) dazu. Also warum soll das eine wich­tige Frage sein? Schließ­lich über­legt man sich kurz welche Inhalte man darstellen möchte und sucht sich eine Vorlage raus, die diesen Ansprü­chen gerecht wird. Sollten die Ansprüche zu umfang­reich sein kann man ja einfach auf eine Kauf­ver­sion umsteigen. Kauf­ver­sionen bieten meis­tens zusätz­liche Funk­tionen an oder sind für bestimmten Plugins opti­miert.

Die meisten Ansprüche können mit diesen beiden Optionen abge­deckt werden. Eine Webseite mit einer hand voll Unter­seiten und einem Kontakt­for­mular kann mit so ziem­lich jedem Theme funk­tio­nieren. Viele Themes sehen auch ohne große Mühe profes­sio­nell und gut aus. Kosten­lose Themes für z.B. Word­Press findest du hier.

Du hast das Gefühl dir wird eines dieser Themes nicht ausrei­chen? Du möch­test nicht, dass deine Webseite aussieht wie jede Zweite? Wenn du möch­test, dass deine Webseite indi­vi­duell aussieht und alle Funk­tionen bietet die du brauchst kommst du früher oder später nicht darum ein eigenes Theme zu program­mieren oder eine Firma damit zu beauf­tragen. Das eindeutig Kosten­güns­tiger ist es ein eigenes Theme zu erstellen. Hierfür braucht man jedoch einiges an Wissen und Geschick.

Der Prozess:

Design > Program­mie­rung > Content

Zuerst muss man ein Design fest­legen bez. sich über­legen. Design ist ein krea­tiver Prozess zu dem nicht jeder in der Lage ist. Häufig ist es aber auch schon ausrei­chend, wenn man sich an anderen Webseiten orien­tiert und sich das Beste zusam­men­stellt. Zusammen mit den eigenen Farben und mit der gewünschten Bild­sprache wird das Ganze schon werden. Aller­dings bin ich der festen Über­zeu­gung, dass man ohne Erfah­rungen im Bereich Design einfach viele Fein­heiten über­sehen wird, die ein Desi­gner einfach sieht. Zeilen­ab­stände, Schrift­größe, Weiß­raum etc. (In dem Fall sei erwähnt, dass sich mein Blog noch im Aufbau befindet, eigent­lich sogar noch in der Krea­tiven Phase, da ich mich nicht entscheiden kann wie der Blog am Ende aussehen soll).

Das fertige Design muss du jetzt auch program­mieren. Spätes­tens bei diesem Schritt empfiehlt es sich eine Agentur einzu­schalten. Besser aller­dings die Agentur über­nimmt auch das Design. Für ein einfa­ches Template (sowohl Konzep­tion des Designs als auch die Program­mie­rung) muss man aller­dings mit guten 4000€ rechnen. Soll­test du Ange­bote vorliegen haben, die deut­lich darunter liegen bekommst du vermut­lich doch ein fertiges Theme, das nur für dich ange­passt wird.

Bei einer Agentur

Der Preis erscheint dir viel? Gehen wir mal von einem Stun­den­satz von einem Hand­werker aus, dass sind rund 100€. Das heißt in dem Preis stecken 40 Stunden arbeit drin: Bespre­chungen mit dem Kunden (dir), Konzep­tion und Planung eines Designs, Korrektur des Designs und Abspra­chen mit dem Kunden (Ja, mit dir 😉 ), Program­mie­rung des fertigen Designs ( hier gibt es verschie­dene Bereiche: Aussehen, & Funk­tio­na­lität auf dem Desktop und Anpas­sung für das respon­sive Verhalten), das einpflegen von deinen Inhalten und das live stellen der neuen Webseite.

Bei der Program­mie­rung kannst du dir grob über­legen, dass jede Seite, die anders aufge­baut ist muss zusätz­lich program­miert und opti­miert werden. Jede Zusätz­liche Funk­tion muss eben­falls Program­miert werden, über­prüft und ange­passt und am Ende opti­miert werden.

Und all das macht eine Agentur in 40 Stunden (das entspricht 5 Tagen mit je 8 Stunden, eine ganz schön lange Woche). Denk doch mal an die vielen Stunden bei denen du dich bemühst all das Wissen zu sammeln, welches die Agentur schon einfach mitbringt. Glaubst du nicht auch, dass das deut­lich länger dauern wird als eine Woche? Know-How kostet.

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